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Die Nähschule

Die Nähschule wurde 1989 nach der Einschiffung von 10 Nähmaschinen, die die Recyclingbörse Herford gesammelt hatte, ins Leben gerufen. Die Schule, deren Lehrgänge sehr beliebt sind und die mit einem Zertifikat abgeschlossen werden, wird bis heute mit Ersatzmaterial, Schnittmustern und Stoffen versorgt. Gleichwohl müssen die Teilnehmerinnen für Garn und Stoff auch selbst sorgen. Eine Konzeption, die einerseits aus der Not an ausreichenden Hilfsmitteln geboren ist, andererseits die Abhängigkeit von Auslandshilfe begrenzt.

 

Die Escuela de Costura ist, was meist als "Hilfe zur Selbsthilfe" beschrieben wird: In Condega wie in Nicaragua überhaupt sind die Ausbildungsmöglichkeiten begrenzt, ja mehr als bescheiden. Bis die Nähschule etabliert wurde, hatten Frauen in Condega nur die Möglichkeit, einen Sekretärinnenkurs zu absolvieren oder eine Mimimalqualifikation als "Bankgehilfin" zu erwerben.

 

Die Nähkurse in der Esculea sind heute dem Movimento Communal angegliedert und richten sich an ledige Frauen mit Kindern. Sie sollten die Chance erhalten, auf eigenen Beinen zu stehen. Sie können für sich und ihre Kinder nähen und ihre Produkte verkaufen. Im Unterschied zur Situation vor 10 Jahren wäre es heute sinnvoller, die Nähmaschinen nicht einzuschiffen, sondern im Land zu kaufen und so die Transportkosten zu sparen. Damals gab es kaum Material in Nicaragua, heute dagegen ist vieles zu haben.

 

 

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