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Das Solarprojekt

Als tropisches Land ist Nicaragua für die Nutzung von Sonnenenergie zur Stromerzeugung prädestiniert. Außerdem sind die Wartungskosten der längst ausgereiften Technik gering, so daß sich solche Anlagen doppelt lohnen. Der Haken aber sind die für Entwicklungsländer beinah unerschwinglich hohen Anschaffungskosten. Ohne Auslandshilfe sind die Anlagen für Betriebe oder öffentliche Einrichtungen wie Krankenhäuser faktisch nicht bezahlbar. In den Jahren 1995, 1996 und 1997 wurden in Condega mit Hilfe von Brigaden aus dem Kreis Herford/Löhne Solaranlagen installiert oder optimiert. Die kleinen Sonnenkraftwerke, eines spendete das EMR, versorgen Schul- und Gesundheitseinrichtungen auf dem Land, wo es aufgrund der abgeschiedenen Lage keinen Anschluß an die öffentliche Stromversorgung gab.

 

Christian Lemkemeyer, Teilnehmer einer Solarbrigade, schrieb im August 1995 aus Condega: In Nicaragua sind die Städte und die größeren Dörfer weitgehend elektrifiziert, doch haben die abgelegenen Gegenden keinen Anschluß an das 110 V-Netz. Zum Beispiel hatten die Landwirtschaftsschule San Jeronimo, etwa 1300 m hoch in den Bergen an der Kreisgrenze von Condega gelegen, und eine Gesundheitsstation in San Jose de Pire, etwa 13 km von Condega entfernt, keinen Strom. Die Gesundheitsstation ist ein 5-Zimmerbau, in der die Landbevölkerung ambulant behandelt werden soll und wo sich 2 stationäre Betten befinden.

 

Die Landwirtschaftsschule dient der Ausbildung von jungen Bauern, die im wöchentlichen Wechsel dort untergebracht sind und Unterricht bekommen. [...] Nach zwei Wochen wurden abschließend Stromlaufpläne erstellt, einige Betriebs- und Sicherheitshinweise in die spanische Sprache übersetzt und die Anlagen dem nur spanisch sprechenden Bürgermeister übergeben.

 

 

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